Ernst-Benary-Schule Erfurt

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Räpina, 06.09.2011

Liebe Grüße aus Tallinn und Räpina senden die Gärtner und Floristen!

Die erste Woche haben wir Gärtner und Floristen zusammen verbracht.

In den erste Tagen besuchten wir die Schule, das Gewächshaus, das Parkgelände und Plantex (Pflanzenzuchtbetrieb). Viele sahen zum ersten Mal eine Meristemvermehrung und Stecklingsgewinnung.

Die Deutschlehrerin Katrin brachte uns Räpina näher.

Am vergangennen Donnerstag durften die Gärtner das erste Mal mit Helve im Schulgarten arbeiten. Wir gestalteten mit der Floristlehrerin Leili Sträuße und Gestecke.

Zum Ende der Woche stellten uns Katrin und Sevtlana die traditionelle Kultur am Peipusee vor.

Am Freitag, dem 02.09.2011, unternahmen wir eine Wanderung durch ein Hochtorfmoor und gewannen einen Einblick in die Natur Estlands. Unsere Botaniklehrerin erklärte uns viel über Farne, Moose, Flechten und Moorbeetkulturen der Region. Am Abend genossen wir das Altstadtflair von Räpina. (Die nächste Gruppe sollte sich das nicht entgehen lassen!)

Um Kraft für die anstehende Arbeitswoche aufzutanken, gönnten wir uns einen Tag im Solebad in Värska, sowie einen sonnigen Tag am Sandstrand vom Peipusee. Das Bad im See war sensationell.

Bei strahlendem Sonnenschein besuchten wir den Botanischer Garten und die Altstadt von Tartu. Katrin erklärte uns viele Sehenswürdigkeiten dieser sehenswerten Stadt. Der Besuch des Botanischen Gartens war ein echtes Highlight für jeden von uns. Über 6000 Pflanzenarten auf nur 3,1 Hektar Fläche sind hier zu finden. Dies und ein sehr schön angelegtes Alpinarium machen diesen Garten zu einem Juwel.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen trennten sich leider die Wege der Gärtner und Floristen. Wir verstanden uns nämlich sehr gut.

Nun sind wir Floristen in Tallinn und hatten unseren ersten Arbeitstag bei Athi. Er hat sich uns als netter und engagierter Florist vorgestellt. In den heutigen Nachmittagstunden haben wir florale Karten gestaltet. (Siehe Foto)

Gleichzeitig beteiligten sich die Gärtner an der Kartoffelernte auf den Feldern des Schulgeländes. An den folgenden Tagen standen sie vor weiteren Herausforderungen in der Praxis. So mussten die 100 Jahre alten Thuja's geschnitten werden. Ein Besuch des Herbstmarktes in Tartu war für die Gärtner ein weiteres Highlight bei ihrem Aufenthalt in Räpina.

Die Verantwortlichen kümmern sich sehr gut um uns. Wir freuen uns auf die kommenden Tage in der Hauptstadt und die vielen Eindrücke und Ereignisse.