Ernst-Benary-Schule Erfurt

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Hallöle!

Auch wir sind nach einer etwas turbulenten Reise gut in Räpina angekommen. Die Busfahrt von Riga nach Räpina war aufgrund der Straßenverhältnisse, welche nicht mal ansatzweise mit den Deutschen vergleichbar sind, sehr abenteuerlich.

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(von links: Chris Siegmann, Nora Thümmler, deutscher Lehrer Herr Ziebarth, Sabine Kein, Mandy Beutler, estnische Lehrerin Koidula, Christina Schönheyde, deutsche Lehrerin Frau Sauer, Arndt Vorwieger, Melissa Stein, Daniel Haltenhof, Stefanie Mai, Johannes Fenske, estnische Ausbilderin Helve)

Wir waren sehr froh nach 13 stunden Fahrt endlich im Wohnheim der Aianduskool anzukommen und in die sehr bequemen Betten zu fallen. Am Sonntag wurden wir dann von Astrid, unserer freundlichen Projektleiterin, durch die "Stadt" geführt. Wir nutzten gleich die Möglichkeit, um uns mit dem Wichtigsten zu versorgen.

Mit unserer Unterkunft sind wir sehr zufrieden. Wir bewohnen Zweimannzimmer, mit dazugehöriger Küche und kleinem Bad in dem im Herbst fertiggestellten neuen Wohnheim der Schule. Mit dem Essen sind wir im Großen und Ganzen auch zufrieden. Es gibt reichlich von allem, nur dass es für unseren Geschmack zu reichlich Kartoffeln gibt.

Die für unsere Betreuung zuständigen Personen und Lehrer sind sehr freundlich und immer bemüht, für ein reibungslosen Ablauf zu sorgen. Die Praktika sind sehr abwechslungsreich und interessant, so können alle auch mal einen Blick in den Arbeitsbereich des jeweils anderen werfen. So haben wir zum Beispiel am letzten Montag eine Steinböschung am Ufer des Flusses Vohandu errichtet, Mittwoch pflasterten wir einen Weg hinter der Schule und Donnerstag bereiteten wir Flächen zur Rasenansaat vor. Freitag stiefelten wir durch den Park der Schule und sammelten Pflanzen um sie danach im Klassenzimmer mit estnischem, deutschem und botanischem Namen zu benennen. Die zweite Woche verbrachten wir bis Dienstag in der Baumschule / Zierpflanzengärtnerei Plantex, haben dort verschiedene Kulturen getopft und Erdbeeren vereinzelt.

Auch Land und Leute haben wir schon kennen gelernt, so waren wir in der Hauptstadt Tallinn und haben uns die dortige Altstadt und den Botanischen Garten angeschaut. Auf der Rückfahrt hatten wir das Glück einen Elch zu sehen. Außerdem lud uns einer der Lehrer zum Beobachten eines Auerhahns bei der Balz ein. Letzten Freitag nutzten wir die Möglichkeit und machten Kneipen und Disco von Räpina unsicher.

Wir sind schon sehr gespannt auf die restlichen Tage hier in Estland, freuen uns aber auch schon wieder auf die Heimat.

In diesem Sinne,

Liebe Grüße aus Räpina!!

(Exkursion vom 01. - 21.05.2010)